Mein Motto 2026: Weniger ist Mee(h)r!

Ich liebe das Meer. Und ich ich liebe „mehr“: mehr dazu lernen, mehr ausprobieren, mehr erfahren, mich mehr trauen, mir mehr zumuten. Davon hab ich im vergangenen Jahr auch viel gemacht. Schließlich war mein Motto „Gas geben, Baby!“ – und das hab ich auch gelebt. Ich hab mich mit Neugier, Freude und Enthusiasmus in das Jahr geworfen. Hab viel Neues ausprobiert und meine Komfortzone verlassen. Hab mich gefordert und viele verschiedene Dinge angepackt. Hab eher „Ja – warum nicht?!“ gesagt statt „nein“. Ich hab dabei viel gelernt, bin gewachsen und hab mich und mein Business weiter entwickelt.

Aber ich hab auch Lehrgeld bezahlt: ich hab mich teilweise verzettelt und die Dinge nicht richtig zu Ende gebracht. Ich hab in Fortbildungen investiert, die zwar gut waren, aber vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt nützlicher für mich gewesen wären. Ich hab Zeit mit Themen und Menschen verbracht, die viel Energie gesaugt haben – aber mich nicht in die gewünschte Richtung voran gebracht haben. Ich hab’s trotzdem durchgezogen, weil ich mich dazu committed hatte.

Mein Learning daraus: Gas geben allein bringt’s nicht. Wenn du mit Vollgas die Autobahn langbretterst, dann verlierst du schnell mal die richtige Ausfahrt aus dem Blick. Und dann bist du am Ende vielleicht stolz drauf, wie rasant und aufregend die Fahrt war und wie viele Kilometer du abgerissen hast – aber du stellst fest, dass du eigentlich gar nicht da angekommen bist, wo du hinwolltest.

Logisch, dass ich das 2026 anders angehen möchte. Deshalb folgt auf „Gas geben, Baby!“ in diesem Jahr: Weniger ist Mee(h)r!

Weniger ist Mee(h)r: Wie ich dieses Motto 2026 mit Leben füllen werde 

Dieses Motto bedeutet für mich vor allem 3 Dinge:

1. Weniger mäandern – mehr Nordstern

Ich bringe meine Business-Vision noch gezielter auf den Punkt. Auf dem großen Meer der Möglichkeiten ist meine Vision der funkelnder Nordstern, der mir sehr hell und deutlich den Weg weist für meine Businessaktivitäten. Weniger „och – das klingt spannend – da könnte ich doch mal hinsegeln“. Mehr „das bringt mich meinem Ziel ein Stück näher“.

Weniger Umwege. Weniger Ablenkung. Weniger „Procrasti-Busy-ness“ a la „ich-muss-erst-noch-das-bevor-ich…“

Mehr: „what is the ONE thing that REALLY matters right now?“

Zu meinem Nordstern definiere ich mir sehr klare „Nordstern-Metrics“ zur Orientierung: damit zu jedem Zeitpunkt erkenne, erkenne ich, ob mich das, was ich gerade, tue wirklich meinem Ziel näher bringt.

2. Weniger push – mehr pull

Ich werde mein Talent noch gezielter dort einsetzen, wo es gebraucht und geschätzt wird. Ich muss nicht auf allen Hochzeiten tanzen – aber ich darf auf denen tanzen, wo ich ein gern gesehener Gast bin. Ich werde in 2026 noch gezielter mit den Kund*innen arbeiten, die meine Fähigkeiten brauchen und schätzen.

Das sind weiterhin Führungskräfte – aber auch verstärkt Mitarbeitende. Ich begegne immer häufiger Mitarbeitenden, die vollkommen „Lost in Transformation“ sind: durchgerüttelt, allein gelassen, frustriert – und ungewollt unproduktiv. Genau für diese Menschen werde ich (wieder) ein Angebot entwickeln.

Ich werde es meinen Kund*innen in 2026 noch leichter machen, mich zu finden (durch Bloggen, Teilen meiner Artikel und Pressearbeit). Ich werde es meinen Kund*innen noch leichter machen, sich auf meiner Webseite zurecht zu finden und sich für eine Zusammenarbeit mit mir zu entscheiden.

3. Weniger Kontakt-Illusionen – mee(h)r echte Verbindungen

Social Media ermüdet mich und macht mir zunehmend schlechte Laune. 2026 möchte ich daher weniger durch den Sumpf von „Likes, Impressions, Kommentare“ waten – und stattdessen lieber auf dem Mee(h)r der echten Kontakte und Verbindungen segeln.

Ich möchte wieder mehr Gespräche führen – statt chatten. Mit interessanten Menschen in den Echtzeit-Austausch gehen, statt online belanglose Kommentare auszutauschen. Ich möchte mehr echte Verbindungen knüpfen, aus denen etwas wachsen und entstehen kann, statt mich der Illusion von Vernetzung durch viele oberflächliche Kontakte hinzugeben.

Weniger Trommeln und Posaunen auf Social Media – mehr echte Verbindungen. Weniger blabla – mehr Tiefe.
Dabei wird auch mein Newsletter eine zentrale Rolle spielen.

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