In meiner Arbeit mit Führungskräften und ihren Teams geht es ganz oft darum, sich selbst und andere besser zu verstehen. Die Unterschiedlichkeiten zwischen Menschen können nämlich einen riesigen Einfluss auf Zusammenarbeit und Erfolg haben. Sie können dafür sorgen, dass Teams gemeinsam fantastische Ergebnisse erzielen – oder dass die gesamte Energie in täglichen Kabbeleien verpufft.
Zu verstehen, wer wie tickt und was ich vom anderen erwarten kann, ist extrem hilfreich für eine gute Zusammenarbeit im Team. Das Gleiche gilt auch für die Zusammenarbeit zwischen Kunden und Beraterin / Trainerin / Coach. Mit manchen ist es ein perfekter Match – mit anderen gestaltet sich die Zusammenarbeit eher zäh und mühsam und am Ende ist niemand so richtig zufrieden.
Damit du weißt, was dich bei der Zusammenarbeit mit mir erwartet, gebe ich dir in diesem Blogartikel einen Einblick in meine Top 5 Talente nach dem CliftonStrengths Assessment (auch bekannt als StrengthsFinder).
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Was ist der CliftonStrengths Test (ehemals StrengthsFinder)?
Der CliftonStrengths Test (ehemals StrengthsFinder) ist ein Online-Test, der natürliche Talente von Menschen beschreibt. Er weist 34 Talentthemen aus, die vier Bereichen zugeordnet werden:
- Strategisches Denken
- Beziehungsaufbau
- Einflussnahmen
- Umsetzung
Durch die Beantwortung von 177 Selbsteinschätzungs-Fragen kristallisiert sich eine persönliche Stärkenkombination heraus. Dazu gibt es viele Beispiele, wie sich das voraussichtlich in deinem Arbeitsalltag äußert.
Auch wenn der CliftonStrengths Test in der psychologischen Forschung eher kritisch gesehen wird, mag ich den Test. Mir gefällt, dass er sich auf Stärken und Talente fokussiert. Denn ich bin davon überzeugt, dass Mitarbeitende, Teams und Unternehmen davon profitieren, wenn Menschen das tun, was sie besonders gut können und was ihnen von Natur aus leichtfällt. Meistens bereitet uns auch genau das besonders viel Freude! Während wir in Schule und Berufsleben oft zu hören bekommen: „Hier musst du noch besser werden“ oder „Das ist noch nicht gut genug“ geht es beim CliftonStrengths Test darum, die eigenen Stärken und Talente in den Fokus zu nehmen. Ohne gleich ein „…aber hier solltest du unbedingt…“ hinterher zu werfen. Oft fällt einem selbst ja gar nicht auf, was die eigenen Stärken sind. Es kommt uns so normal vor, dass wir oft denken: „Kann doch jeder! Ist doch nichts Besonderes!“
Das Ergebnis des CliftonStrengths Test bringt die 34 Talentthemen in eine individuelle Reihenfolge. Unter meinen Top 5 sind die Talente
- Strategie (Strategy)
- Einfühlungsvermögen (Empathy)
- Tatkraft (Activator)
- Wissbegier (Learner)
- Entwicklung (Developer)
Wie sich das in der Zusammenarbeit mit mir auswirkt beschreibe ich für dich in den nächsten Abschnitten.
Strategie: Schnell verstehen was läuft – und den roten Faden Richtung Ziel halten
Das Talentthema Strategie ist im CliftonStrengths Test so definiert: „Menschen mit einem stark ausgeprägten Talent für strategisches Denken haben in jeder beliebigen Situation einen Blick für die relevanten Muster. Sie haben das Talent, Probleme schnell zu erfassen, mögliche Alternativen abzuwägen und die beste herauszufiltern.“
In der Zusammenarbeit mit mir zeigt sich das so: ich entwickle schnell ein Gespür für die Situation in Teams und Organisationen. Ich kann gut zuhören und Fragen stellen – und schon aus wenigen Informationen Zusammenhänge erfassen, die mir zeigen, wo wahrscheinlich „der Hase im Pfeffer“ liegt. In meiner Auswertung wird das beschrieben mit „connecting the dots“: dieses Programm läuft bei mir intuitiv und in Dauerschleife. Ich setze neue Informationen in Kontext mit dem, was ich schon an anderer Stelle erfahren habe und so wird ein rundes Bild draus. Oft sind meine Kunden erstaunt, dass ich schon nach dem ersten Gespräch Dinge auf den Punkt bringe, die ihnen bislang gar nicht so bewusst waren.
Wenn das Problem erst mal identifiziert ist, dann sprudeln bei mir schon Ideen für mögliche Lösungsansätze – gerne auch mal kreativ und unkonventionell. Aber vor allem: pragmatisch und wirksam. Ich werde gerne um Rat gefragt – und habe meist einen sehr klaren Blick, wo die Lösung liegen könnte. Bei besonders vertrackten Situationen nehme ich mir raus, erst mal eine oder zwei Nächte drüber zu schlafen, bevor ich eine Empfehlung gebe. Das hat sich bewährt, weil ich dann einfach klarer sehe – und bessere Lösungsideen habe.
Wenn’s an die Umsetzung geht, zeigt sich mein Hang zum roten Faden. Da kann ich manchmal ganz schön penetrant sein: Was genau ist das Ziel? Und wie trägt das, was ihr gerade tut dazu bei, dorthin zu kommen? Ich erinnere immer wieder gerne an das, was du dir mit deinem Team vor einiger Zeit mal vorgenommen hast. Besonders wenn ich mit sehr kreativen Menschen zusammenarbeite, fühle ich mich manchmal wie ein Schäferhund, der die verstreuten Schäfchen wieder zurück auf die eigentliche Route bringt. (Aber keine Angst: beißen tu ich nicht!)
Einfühlungsvermögen: ich höre was du eigentlich sagen willst – und was dein Gegenüber denkt.
Das Talentthema „Einfühlungsvermögen“ (Empathy) im CliftonStrengths Assessment beschreibt die Fähigkeit, die Gefühle von anderen nachzuvollziehen und sich in die Lage ihrer Mitmenschen hineinzuversetzen.
Das ist definitiv eine meiner großen Stärken. In der Zusammenarbeit mit mir zeigt sich das so: mir fällt es leicht, die Probleme und Wünsche meiner Kunden zu verstehen, auch wenn sie selbst die gar nicht so genau in Worte fassen können. Ein Kunde hat das einmal so formuliert: „Ich habe selten ein Re-Briefing erhalten, in dem ich nicht ein einziges Wort hab verbessern wollen“.
Ich kann oft schon aus den Schilderungen einer Führungskraft über ihren Teamalltag nachvollziehen, wie sich die Mitarbeitenden wahrscheinlich fühlen. Das gibt mir wichtige Informationen darüber, wo die Ursachen für die geschilderten Probleme liegen können – und für den Weg, der da wieder rausführt. Ich kann mich gut in unterschiedliche Positionen hineinversetzen: die Perspektive der Führungskraft genauso wie die der Mitarbeitenden. Ich übersetze auch gerne mal zwischen beiden – und nutze dabei gern klare Worte. Das sorgt oft für Aha-Momente und ganz neue Blickwinkel.
Vertrauen aufzubauen fällt mir leicht – wahrscheinlich, weil sich Menschen von mir verstanden fühlen. Ich merke schnell, wie jemand tickt und kann mich gut auf unterschiedliche Charaktere einstellen.
Tatkraft: Und was machen wir jetzt damit?
Mit „Tatkraft“ (Activator) wird im CliftonStrengths Assessment die Fähigkeit beschrieben, Gedanken in die Realität umzusetzen und Dinge anzupacken, anstatt nur darüber zu reden.
Das bin sooo ich. „Pragmatisch“ und „Ergebnisse“ sind meine zweiten Vornamen – und das zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit mir. Ich habe einen großen Drang zum Anpacken – und zum Praktischen. Endlose theoretische Diskussionen treiben mich in den Wahnsinn. Manchmal führt das dazu, dass sich Menschen von mir „überfahren“ fühlen, wenn ich versuche den Prozess voran zu treiben. Deshalb bin ich für sehr wissenschaftlich-theoretische Kontexte sicherlich nicht die Richtige. Mein Fokus liegt auf der Praxis und auf dem, was hinten rauskommt: mir ist bei meiner Arbeit mit Führungskräften und Teams wichtig, dass die Ergebnisse aus dem Workshop auch im Arbeitsalltag ankommen und eine Verbesserung bewirken.
In meinen Workshops und Trainings wird nur sehr selten gegähnt. Sehr häufig bekomme ich die Rückmeldung: „Das war total kurzweilig und ich nehme richtig viel mit“. Ein Satz aus meinem CliftonStrenghts Ergebnisbericht lautet: „Sie sind ein Katalysator. Ihre Energie kann ansteckend und mitreißend wirken.“ Ich würde mal behaupten, dass die Führungskräfte und Teams, mit denen ich schon gearbeitet habe, das genau so unterschreiben würden.
Was mich sonst noch ausmacht: lernen, andere entwickeln und Probleme lösen
Unter meinen Top 5 Stärken sind noch „Wissbegier“ (Learner) und „Entwicklung“ (Developer). „Wiederherstellung“ (Restorative) folgt gleich danach.
„Menschen mit einer außergewöhnlich stark ausgeprägten Wissbegier lernen für ihr Leben gerne und möchten sich fortlaufend verbessern.“
Ich liebe es zu lernen – über Fortbildungen, Bücher oder von anderen Menschen. Manchmal habe ich regelrechte Lern-FOMO (Fear of Missing Out): wenn ich irgendwas Neues höre werde ich direkt neugierig und will mehr wissen. Wenn’s was zu lernen gibt, lass ich anderes, was mir weniger Spaß macht, gern mal liegen – da muss ich mich selbst oft wieder zur Ordnung rufen, damit ich mich nicht verzettle.
Was ich lerne fließt natürlich in meine Arbeit ein – und meine Kund*innen profitieren von den vielen Facetten, die ich mir aneigne.
„Menschen, bei denen das Talentthema Entwicklung stark ausgeprägt ist, erkennen und entwickeln das Potenzial anderer. Sie haben einen sicheren Blick für jede kleine Verbesserung und ziehen daraus ihre Befriedigung.“
Diese Stärke ist der Grund, warum ich Teamentwicklerin und Coach bin. Ich finde es großartig, wenn ich bei anderen etwas in Bewegung setzen kann. Die Initialzündung für Entwicklung zu sein – und einen Entwicklungsprozess über längere Zeit zu begleiten (hallo rote Faden!) ist ganz mein Ding.
„Menschen, bei denen das Talentthema Wiederherstellung stark ausgeprägt ist, gehen geschickt mit Schwierigkeiten aller Art um. Sie finden schnell heraus, was schief läuft, und beheben das Problem im Handumdrehen.“
Dieses Talent zeigt sich in meinen Angeboten rund um Teamentwicklung und die Begleitung von Veränderungen. Wenn’s im Team knirscht, wenn Vertrauen angeknackst ist und die Stimmung in Richtung Gefrierpunkt driftet – dann komme ich mit genau dieser Stärke ins Spiel. Die Lösung findet sich definitiv nicht immer im Handumdrehen – aber sie wird zumindest greifbar. Und gemeinsam arbeiten wir dann darauf hin, dass produktives Arbeiten und gute Zusammenarbeit wieder möglich wird.
Wenn du jetzt denkst: genau so eine wär die Richtige, um mein Team- oder Führungsproblem zu lösen, dann lass uns reden! Hier kannst du du dir einen Termin für ein unverbindliches Kennlerngespräch buchen.

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